Wie geht richtiges wissenschaftliches Arbeiten?

In jedem Studiengang ist es ein Muss, doch nicht jeder Student beziehungsweise jede Studentin ist dann auch in der Lage, dies auch entsprechend umzusetzen: das wissenschaftliche Arbeiten. Daher ist es nicht unüblich, dass es mittlerweile in vielen Studiengängen eigens dafür eingerichtete Unterrichtseinheiten gibt, die sich ausschließlich mit dieser Thematik befassen. Dennoch schaffen es zahlreiche Studenten nicht, das theoretisch Erlernte auch in der Praxis umzusetzen. Dies ist der Moment, in dem der einzige Ausweg das Ghostwriting zu sein scheint. Denn hierbei handelt es sich um eine Branche, deren tägliches Leben aus dem Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten besteht. Arbeiten können in einem kurzen Zeitraum zu fast jedem Thema in Auftrag gegeben werden. Doch wie schaffen es Ghostwriter so schnell eine Arbeit zu verfassen, für die viele andere mehrere Wochen brauchen? Wie können diese wissenschaftliches Arbeiten in einer Perfektion umsetzen, in der es viele Studenten, trotz verschiedener Lehreinheiten, nicht schaffen?  

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, dass man sehr systematisch vorgehen muss. Mit der Themenfindung ist es wichtig, dass man mit einer Basisrecherche beginnt. Das heißt, man verschafft sich einen Überblick. Welche wissenschaftlichen Artikel gibt es hierzu bereits? Was wurde bereits über dieses Thema geschrieben? Wenn diese erste Recherche stattgefunden hat, verschafft man sich einen Überblick über die verschiedenen Definitionen, die dann auch niedergeschrieben werden sollten. Denn auch der Leser der wissenschaftlichen Arbeit sollte in der Lage sein, alles zu verstehen. Einführende Definitionen sind dabei unerlässlich. Gleichwohl muss man sich um die erste Literatur kümmern. Dabei ist es wichtig, dass man sich nicht in Büchern vergräbt und diese komplett durch liest, sondern das man lernt, aus Büchern das Wesentliche und Wichtige für seine eigene wissenschaftliche Arbeit herauszufiltern. Was sagt beispielsweise das Inhaltsverzeichnis dazu? Gibt es Themenpunkte, die in der eigenen Arbeit ähnlich vorkommen? Und wie sieht es mit weiterführender Literatur aus? Dabei ist es häufig auffällig, dass bestimmte Begrifflichkeiten immer wieder auftauchen. Schaut man sich nunmehr diese Begriffe genauer an und setzt sie in Kombination zueinander, dann schafft man sich ein grobes Grundgerüst.  

Erst, wenn man sich einen Überblick verschafft hat, kann man sich um eine konkrete Fragestellung kümmern. Dabei sollte man auch danach gehen, wieviel Material für die konkrete Frage zur Verfügung steht. Denn steht kein Material zur Verfügung, kann eine solche Frage nur schwer beantwortet werden bzw. wird sich der Autor der wissenschaftlichen Arbeit nur mühselig voran arbeiten können. Gleichwohl muss man sich nunmehr bereits Gedanken machen, wie man sich zu dieser Fragestellung positionieren möchte. Man muss sich also für einen Blickwinkel entscheiden und diesen dann auch konsequent während der gesamten wissenschaftlichen Abhandlung durchziehen. Hierbei handelt es sich um einen sehr schwierigen Part, denn wenn man dies nicht konsequent durchzieht, kann es zu einer sehr schwammigen Arbeit kommen, die aus einer Aneinanderreihung von Argumenten besteht. Ein Umstand, den Professoren ungern tolerieren. Das heißt also, Ziel und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit sollten dem Autor am Anfang bereits vorliegen und dies sollte er konsequent verfolgen. Dies macht letzten Endes eine gute wissenschaftliche Arbeit aus. Anhand von Ziel und Ergebnis kann man seine Struktur einwandfrei aufbauen. Dann ist das wissenschaftliche Arbeiten einfach als gedacht, denn man kann nunmehr gezielt lesen und schreiben. Dies ist nicht nur zeitsparender, sondern auch motivierender.  

Das heißt also auch, dass man nicht zu viel lesen sollte. Denn wer viel liest, gibt dies auch in seiner wissenschaftlichen Arbeit wieder. Das Ganze wirkt dann sehr unstrukturiert, da die Autoren so viel wie möglich in ihrer Arbeit unterbringen wollen. Es kommt aber eben darauf an zu klären, was man unbedingt abgedeckt haben möchte und wie viel Platz in Form von Seiten man dafür hat. Im besten Fall legt sich der Autor zu jeder Überschrift und Unterüberschrift bereits fest, wie viele Seiten er darüber schreiben will und kann. Das wissenschaftliche Arbeiten geht auf diese Art und Weise wesentlich einfacher von der Hand